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Nos conseils

Die alltäglichen Gefahren der Sonne

Céline Roland

7. Mai 2019

Les dangers quotidiens du soleil

Die Risiken bestehen ab Sonnenaufgang, und umso mehr, je wolkenloser der Himmel ist. Ein einfacher Spaziergang durch die Straßen Ihrer Stadt, mitten am Mittag, setzt Ihre Augen ultravioletten Strahlen aus. Achtung vor Reflexionen auf weißen Fassaden, auf verspiegelten Glasgebäuden ... Bauarbeiter, Landwirte und generell alle Personen, die im Freien arbeiten, in der Stadt oder auf dem Land, sind der Strahlung ausgesetzt und sollten so oft wie möglich Schutzausrüstung tragen. 

Ebenso müssen sich unbedingt Personen schützen, die Berufe ausüben, die großen Mengen Sonnenlicht in Verbindung mit Lichtreflexion ausgesetzt sind (Bademeister, Fischer, ...) oder künstlichen Lichtern, die UV-Strahlung enthalten (Fotografen, Personen, die in bestimmten Laboren arbeiten …). Es muss auf die Gefahren hingewiesen werden, denen Haut und Augen in Solarien ausgesetzt sind, wo eine ärztliche Überwachung leider selten angeboten wird.

Die Gefahren im Urlaub

Urlaubszeiten im Freien sind bei weitem die risikoreichsten Zeiten für die Augen. Es hängt jedoch alles vom Ort, der Jahreszeit und dem Klima ab. Wenn man auf dem Land, an einem schattigen und kühlen Standort, die Augen kaum den UV-Schäden aussetzt, gilt dies nicht für die Berge im Winter oder das Meer im Sommer. 

In den Bergen

Die Sonnenstrahlung ist dort im Winter extrem stark, da Schnee 85 % der UV-Strahlen reflektiert. 

Darüber hinaus steigt mit jedem Höhenschritt von tausend Metern der Anteil der Umgebungs-UV um 10 %. Folglich können Augenschäden nur zunehmen.

Die ophthalmologischen Beeinträchtigungen, die besonders mit Aufenthalten in den Bergen zusammenhängen, sind:

Am häufigsten "Schneeblindheit". Bereits weiter oben erwähnt, betrifft sie die Hornhaut. Sie kann bereits zu Beginn des Aufenthalts oder am nächsten Tag auftreten. Es handelt sich nicht um eine Reaktion auf den Schnee, sondern auf die Ultraviolettstrahlen, die dieser intensiv auf unzureichend geschützte Augen reflektiert hat.

Das unangenehme Gefühl von "Sand im Auge", Rötung, Schmerz, Tränen, Lichtempfindlichkeit – alles ist vorhanden. Diese Keratitis heilt unter Behandlung ab, kann aber auch chronisch werden, wenn sie sich bei späteren Aufenthalten wiederholt.

Bedingt durch die atmosphärischen Verhältnisse, Kälte, Nebel und die Höhe, betrifft das Syndrom des „ white out" den Abfahrts- oder Tourenski-Fahrer abseits der Piste. Es handelt sich um Erfrierungen der Augen und Augenlider mit Sehverschlechterung, Tränenfluss, Schmerz und Lichtempfindlichkeit. Hinzu kommen kann ein Verlust des Tiefenwahrnehmungs- und Orientierungssinns mit Schwindel, was bei der ständigen Gefahr des Geländefahrens sehr nachteilig ist.

Hochindexierte und umhüllende Schutzsonnenbrillen vom Typ Gletscherbrillen verhindern dieses gefährliche Syndrom. Im Sommer werden die ultravioletten Strahlen besser vom Boden absorbiert. Bei Gletscherwanderungen wie auch beim Klettern bleibt das Risiko jedoch erheblich, wenn man in die Höhe steigt.

Am Meer

Die Risikobereiche sind der Strand und das Boot. Sand reflektiert 10 % der Strahlen (dies gilt auch für die Wüste), Wasser etwa 20 % je nach Ruhezustand (dies gilt auch für Seen und Flüsse). Das Klima spielt durch den Grad der Luftfeuchtigkeit eine nicht zu vernachlässigende Rolle: Je trockener und wärmer die Luft, desto gefährlicher ist die Strahlung.

Tropenurlaub im Winter erfordert doppelte Vorsicht: Man wechselt innerhalb weniger Flugstunden von wenig lichtintensiven nordischen Klimaten in sonnenüberschwemmte Verhältnisse. Schonen Sie Ihre Augen! Zögern Sie nicht, Sonnengläser zu verwenden!

Wie schützen wir unsere Augen?

Die betroffene Sicht

Ein getöntes Glas hält sichtbare Strahlung auf und schützt vor Blendung, aber wenn es nicht filtert, hält es die unsichtbaren UV-Strahlen nicht auf, und diese überfluten das Auge gefährlich. 

Um das Auge vor schädlicher Strahlung zu schützen, müssen diese gefiltert werden, d. H. Die schädlichen Strahlen selektiv aufgehalten werden.

Ein Filter absorbiert einen Teil der Strahlungsenergie, um sie "weniger intensiv" zu machen. Er kann, je nach Material, aus dem er besteht, das Profil des Lichtspektrums verändern, das ihn durchquert. Er absorbiert zum Beispiel alle Wellenlängen unter 350 nm. Wenn dieser Filter zusätzlich in der Masse getönt ist, absorbiert er noch mehr. Er kann auch mit einer Spiegelbeschichtung versehen werden. Dies sind die wichtigsten Merkmale von Sonnenbrillen. Heute bieten die Hersteller von ophthalmischen Gläsern sehr umfangreiche Sortimente an. 

Korrektionsgläser filtern auch UV-Strahlen. Der UV-Schutz (oder Filtervermögen) eines Glases hängt nicht von seiner Tönung ab, sondern vom Material, aus dem es hergestellt wird. So können bestimmte Korrektionsgläser alle Ultraviolettstrahlen filtern, während ein minderwertiges Sonnenglas nur einen schwachen UV-Schutz bietet.

Heute sind drei Arten von Materialien erhältlich (mineralisch, organisch und Polycarbonat), jedes mit seinen eigenen Filtereigenschaften. Diese weißen Korrektionsgläser können auch eine ergänzende Tönung aufweisen, die es ermöglicht, die Helligkeit zu dämpfen und Blendung zu vermeiden. So verfügen Sie über Sonnengläser, die auf Ihre Sehstärke abgestimmt sind und einen hohen Qualitätsschutz bieten. Schließlich ist eine spezifische UV-Schutzbehandlung für organische Gläser erhältlich. Diese Art der Behandlung ist perfekt geeignet für diejenigen, die einen über die Norm hinausgehenden Schutz suchen. 

Nicht alle Kontaktlinsen sind mit einem UV-Filter ausgestattet. Wenn sie einen besitzen, bieten sie einen guten Schutz gegen Phototraumata durch ultraviolette Strahlung. In bestimmten Fällen sehr starker oder wiederholter Exposition muss dieser Schutz durch das Tragen von filternden Sonnenbrillen ergänzt werden.

Über Céline

Céline Roland

Gründerin