Womit sind wir konfrontiert?
Mit sichtbaren Strahlen
Die vom Sonne ausgesandte Strahlung reist durch den Weltraum und durchquert die Erdatmosphäre, bevor sie uns erreicht. Sie wird teilweise von den verschiedenen Bestandteilen der Atmosphäre absorbiert: dem Ozon (dessen Schutzschicht Strahlen mit kurzer Wellenlänge aufhält, die für Lebewesen tödlich wären), den feinen Wasserdampftröpfchen, die die Wolken bilden, sowie den gasförmigen Bestandteilen der Luft (Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid...). Die Strahlung, die uns erreicht, ist daher nicht dieselbe wie bei ihrer Aussendung. Sie besteht aus 2 Strahlungstypen, gemessen in Nanometern (nm, 1 Nanometer = 1 / 1.000.000 mm).
Mit unsichtbaren Strahlen
die Infrarotstrahlen mit einer Wellenlänge von mehr als 780 nm, die uns wärmen, die Ultraviolettstrahlen im Bereich von 280 bis 315 nm (U.V.B.) und zwischen 315 und 380 nm (U.V. A.). Diese sind am gefährlichsten für die Augen. Es ist daher unerlässlich, die Augen mit einer Sonnenbrille zu schützen.
Die Strahlungen
Die „nützliche" Strahlung, die uns wärmt und beleuchtet, erreicht uns auf drei Arten:
Direkt
Durch Streuung in der Atmosphäre
Nach Reflexion an Wolken, dem Boden oder einer ebenen, hellen Oberfläche, und zwar umso stärker, je heller und reflektierender die Oberfläche ist: Meer, Sand, See, Schnee..., aber auch im Alltag: weiße Wände, weißes Papier, weiße Tischdecken... Diese Strahlung ist oft wenig bekannt und daher gefährlich.
Ultraviolettstrahlen sind sehr energiereich, und ihre Auswirkungen sind umso stärker, je kürzer ihre Wellenlänge ist. Alle Gewebe des Auges sind von ihrer Einwirkung betroffen.
Aber auf ungleichmäßige Weise:
Die Hornhaut absorbiert bis zu 295 nm, also alle U.V.C. (Was nach dem Durchgang durch das Ozon noch übrig bleibt) sowie einen Teil der U.V.B.
Die Augenlinse absorbiert praktisch alle U.V.B. Und einen Großteil der U.V.A., sie leidet daher erheblich.
Die Netzhaut zahlt einen hohen Preis, und zwar umso schneller und schwerwiegender, je häufiger und intensiver die Belastungen sind. Die ständige biologische Erneuerung der Zellen stellt zwar die Antwort auf diese Belastungen dar, doch wenn die Augen nicht von frühester Kindheit an ausreichend geschützt werden, werden alle Gewebe geschädigt.
Gründerin