Zunächst wissen, wann und wo man sie am häufigsten tragen wird (Meer oder Berge, Sommer oder Winter, nordische oder tropische Länder?)
den Glastyp wählen:
mineralisch: Sie sind kratzfest, aber stoßempfindlich.
organisch: Sie sind leichter, stoßfest, aber kratzempfindlicher.
Unabhängig von ihrer Art müssen sie denselben Qualitätsanforderungen wie optische Gläser genügen.
die Behandlung wählen:
Photochrome Gläser, die sich bei zunehmendem Licht verdunkeln und umgekehrt,
Verspiegelt, auf Filtergläsern,
Verlaufend, vom Dunkelsten zum Hellsten,
Polarisierend, welche blendende Reflexionen auf Wasser, Schnee usw. Eliminieren,
Die Glasfarbe wählen:
Jede Tönung hat besondere Eigenschaften. Es ist auch eine Frage des Geschmacks und des Wohlbefindens (wissen, dass blaue oder rosafarbene Töne die Farbwahrnehmung verändern). Die Tönung der Lichtsignale muss beim Autofahren respektiert werden. Und man darf nicht vergessen, dass getöntes Glas nicht zwingend gut filterndes Glas bedeutet.
„CE"-Kennzeichnung
Seit dem 1. Juli 1995 gilt in der gesamten Europäischen Union eine europäische Verordnung. Sie legt die wesentlichen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen für Sonnenschutzgläser genau fest. Diese werden in 5 Kategorien (von 0 bis 4) eingeteilt und tragen die Kennzeichnung "CE".
Produkte, die diese Anforderungen erfüllen, dürfen auf dem europäischen Markt in Verkehr gebracht werden. Die Mindestanforderungen sind umso strenger, je höher die Kategorie ist. Das ist eine wichtige Garantie für den Verbraucher, reicht jedoch nicht aus.
Zusammenfassend: Wozu dienen gute Sonnenbrillen?
Die Augen schützen.
UV-Strahlung maximal herausfiltern.
Infrarotstrahlen selektiv herausfiltern.
Blaues Licht herausfiltern.
Die Farben so originalgetreu wie möglich wiedergeben.
Die Augen vor Spritzern und Stößen schützen und selbstverständlich müssen sie stets eine gute optische Qualität aufweisen.
Achtung: Sie sind in bestimmten Situationen unzureichend, zum Beispiel in Solarien oder beim Beobachten einer Sonnenfinsternis.
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